Landstadt Bayern – Modellprojekt der Gemeinde Neukirchen

Bilder: © Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Auftaktveranstaltung zum Projekt Landstadtbayern mit Minister Christian Bernreiter in der Staatskanzlei

Ein Architektenwettbewerb im September 2021 verfolgte das Ziel, das Schulareal städtebaulich neu zu ordnen. Der Preisträger platzierte den Neubau am bisherigen Sportplatz. Im Ideenteil entstand der Vorschlag, das bestehende Schulareal für ein nachbarschaftliches Wohnquartier mit weiteren Nutzungen zu verwenden.

Mit dieser Idee ging die Gemeinde Neukirchen – gemeinsam mit dem Schulverband – an den Start, um eine Förderung der Planung beim Projekt Landstadtbayern zu bekommen. Als eine von 10 Städten und Gemeinden bekamen wir den Zuschlag!

Bei einer Auftaktveranstaltung würdigte Staatsminister Christian Bernreiter im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr diese innovative Idee. Nach einem „Speed-Dating“ bei dem die Bürgermeister ihr Projekt erläuterten, ging es für die Beteiligten aus Neukirchen (Bgm. Peter Achatzi, Leiter Finanzverwaltung Christian Link und Sachbearbeiterin im Bauamt Silke Gradl) an die Arbeit. In Workshops wurde eine erste Basis für die weiteren Schritte gelegt.

Projektidee

Ziel des Projekts LANDSTADT BAYERN ist es, auf Brach-, Konversions- und Innenentwicklungsflächen Visionen für neue Quartiere zu schaffen, die die Lebensqualitäten der Stadt mit denen des ländlichen Raums verbinden.

Ein Auswahlgremium unter Beteiligung des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen Städtetags hat Anfang Mai 2022 zehn Städte und Gemeinden ausgewählt, die modellhafte Planungen und Lösungen im Siedlungsbereich entwickeln und erproben. Diese neuen Quartiere sollen die Bereiche Leben, Arbeiten und Mobilität miteinander verknüpfen.

Projekthintergrund

Die Gesellschaft wandelt sich – nicht erst seit Corona. Und doch hat die Pandemie viele Gewohnheiten und Verhaltensmuster zusätzlich in Frage gestellt. Digitalisierung und neue, mobile Arbeitsmodelle, aber auch ein verändertes Mobilitätsverhalten geben den Menschen in Bayern mehr Flexibilität. Dies wird sich auch darauf auswirken, wie und wo sie zukünftig wohnen und arbeiten wollen. Das eröffnet neue Chancen für den ländlichen Raum.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat daher im Februar 2022 alle bayerischen Städte und Gemeinden mit bis zu 100.000 Einwohnern aufgerufen, sich für das neue Modellprojekt LANDSTADT BAYERN zu bewerben.

Das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr unterstützt in einem mehrstufigen Verfahren zehn Modellprojekte durch folgende Maßnahmen:

  • Eine fachliche Beratung und wissenschaftliche Begleitung  durch ein Expertengremium
  • Einen organisierten Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerks  mit digitalen Dialogformaten sowie einem dynamischen Wissensspeicher
  • Die Bezuschussung der Planungsverfahren für modellhafte Ansätze  im Städtebau in Höhe von bis zu 80 % der förderfähigen Gesamtkosten
  • Umfangreiche Marketingmaßnahmen zum Gesamtprojekt, mit denen  alle Projekte von Anfang an begleitet und in den Fokus gesetzt werden

In der späteren Phase der Umsetzung werden ausgewählte Pilotprojekte weitergehend unterstützt durch:

  • umfangreiches Fördermanagement (Beratung und Hilfe bei der Beantragung  diverser Fördermittel)
  • Vermittlung anderer externer Partner (Behörden, Investoren usw.), die für  die Umsetzung innovativer Konzepte in die Praxis notwendig sind
  • Prüfung konkreter Investitionen durch den Freistaat Bayern (z. B. Wohnungsbau staatlicher Wohnbauunternehmen, Infrastrukturmaßnahmen).

Zeitlicher Ablauf

Phase 1 – Projektaufruf und Auswahl LANDSTADT BAYERN 

Mit dem Projektaufruf am 8. Februar 2022 startete die Bewerbungsphase bis zum 8. April 2022. Für das Modellprojekt bewarben sich 35 Kommunen und Gemeinden. Nach einem standardisierten Prüfungsprozess wählte ein Gremium in einer Jurysitzung die Modellprojekte aus. 

Phase 2 – Wettbewerbe und Konzepterarbeitung 

Mit der Auftaktveranstaltung am 23. Juni 2022 beginnt die Phase der Konzeptentwicklung. Die Projektstädte und -gemeinden bereiten Wettbewerbs- bzw. Planungsverfahren vor und setzen diese um. 

Phase 3 – Überprüfung Umsetzbarkeit, Auswahl Projektstädte und -gemeinden 

Bei einer Zukunftskonferenz Mitte 2023 präsentieren die Projektstädte und -gemeinden ihre Ergebnisse. In der anschließenden Jurysitzung werden drei Modellprojekte zur Prämierung ausgewählt.

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